Apparenza

Deine Schritte hallen hohl in den Gassen Apparenzas wieder, die ihre besten Zeiten schon lange hinter sich gelassen haben. Die Hauswände sind so nah beieinander, dass die Sonne kaum ihren Weg nach unten findet. Nur ab und zu siehst Du einen der drei Akademietürme zwischen den Gebäuden aufragen, mehrmals kommst Du unter wild zwischen den Häusern gespannten Wäscheleinen durch. Leute sind nicht allzuviele zu sehen, die, die Du seht, sind recht ärmlich gekleidet, nach Art der Schauerleute, von denen es hier viele gibt. Sie sehen Dich misstrauisch an, machen aber Platz. Je weiter Du nach Apparenza hinein kommst, desto größer wird der Geruch nach Meer. Und der nach Fisch.

Teil Chababiatas, der vor allem von Schauerleuten und anderen Hafenarbeitern bewohnt wird. Im Osten von der Via Riflesso, im Süden von der Via Pescosita begrenzt ist Apparenza der Standort der alten Akademie, die dem Bezirk auch seinen Namen gab: Apparenza, die Erscheinung.
Die Straßen sind recht eng, Fischgeruch prägt gen Süden die Gerüche und nur in unmittelbarer Nähe zur alten Akademie sind die Gebäude großzügiger. Der Verfall ist recht groß.
Politisch gesehen streiten sich die Blutnetze und die Trie Paesi um die Vorherrschaft, die Garde kontrolliert nur die Via Riflesso. Die Trie Paesi haben hinter der Akademie ihr Hauptquartier im alten Dienerviertel. In der Taberne Strobismo Ochio kann man immer ein paar Trie Paesi finden.

Nördlich der Pescosita, aber im Süden von Apparenza befand sich, gut verborgen, eine kleine Charypthorot-Kultstätte hinter der billigen Kneipe Elfino (Schellfisch).

Die Alte Akademie selbst ist schon vor langer Zeit geplündert worden. Nach Norden hin geht der Bezirk in Artisana über und ist durch einen Abhang von diesem getrennt. In dieser Gegend lebt die weitverzweigte Familie der Totsi.

Apparenza

Syllanische Händel sylla